Sommerfest im Mikado mit großer Resonanz

Sommerfest im Mikado mit großer Resonanz

21. September 2019 Aus Von Anne Gorski

Das Sommerfest im Mikado machte es deutlich: Die Bewohner im Wohnpark-Süd und darüber hinaus schätzen die Einrichtung und kommen in großer Zahl, um gemeinsam zu feiern und die Angebote auf dem Gelände auszuprobieren.

In Kooperation mit der VHS, der Musikschule und dem Familienzentrum Phantasien wurde ein bunter Mix für jede Altersgruppe geboten. Der Zauberer Hakan Varol sorgte mit seiner Knopf-Loch-Zauberei für Staunen und Gesprächsstoff und die Tanzgruppe „Frauen von heute“ bewies ihr Können. Geschicklichkeit war beim Fahrradparcours des ADFC gefragt. Aber auch Armbrustschießen, Riesenseifenblasen und eine Fotowand sorgten für Unterhaltung.

„Seit der Umwandlung des Mikados in ein Mehrgenerationenhaus hat der Besuch insgesamt erheblich zugenommen“, freut sich Nanni Schütte. Neben dem Kinder- und Jugendtreff sind nun verschiedene neue Gruppen im Haus anzutreffen. Ein Erzählcafé, die Senioren-Spielegruppe, eine Männergruppe, die Verdi-Senioren, der Treffpunkt „Latschen und Tratschen“, aber auch zwei Krabbelgruppen für junge Eltern.

Hans Zaremba, Vorsitzender des Ausschusses für Jugend und Soziales, zog beim Sommerfest ebenfalls zufrieden Bilanz: „Der Einsatz für das Mikado hat sich gelohnt. Was hier bewegt wurde, ist beachtlich und besitzt Vorbildcharakter. Wünschenswert wäre es, ausgehend von diesen guten Erfahrungen, an dieser Stelle ein Netzwerk mit weiteren Mehrgenerationen-Treffpunkten im Stadtgebiet zu entwickeln.“

Neben den Angeboten für Jugendliche, Eltern und Senioren werden im Mikado auch neue Wege beschritten. Die enge Kooperation mit der Volkshochschule führte zur Einrichtung eines wöchentlichen Sprachcafés, bei dem Migranten in lockerer Gesprächsatmosphäre ihre in den VHS-Kursen erworbenen Kenntnisse direkt erproben können.

Besonders beliebt bei den Bewohnern des Wohnparks ist das Mikado auch als Austragungsort für kleinere Feiern und Feste, da die Räume am Wochenende auch gemietet werden können.

Insgesamt lässt sich sagen, dass das Mehrgenerationenhaus zu einem wichtigen Zentrum im Stadtteil geworden ist.