„Prost, Onkel Erich“

Aus dem kleinen Jungen ist ein junger Mann geworden. Man schreibt das Jahr 1919. Der 1. Weltkrieg ist verloren – und schon hat die Politik die Menschen wieder an der Gurgel. Nahrungsmittel werden knapp, Kohlen fehlen, die Deutschen hungern und frieren. Erich Kästner ist von Dresden nach Leipzig gezogen und hat begonnen zu studieren

Dort, wo die erfolgreiche Produktion „Als ich ein kleiner Junge war“ endet, beginnt der zweite Teil der Geschichte. Schauspieler Walter Sittler erzählt, im Ensemble mit sechs Musikern, die Lebensgeschichte Erich Kästners weiter. Hier auf der Bühne des Stadttheaters Lippstadt am 21. Januar um 19 Uhr. Die sieben Künstler begeben sich gemeinsam auf einen Streifzug durch das Leben des Moralisten – in Gedichten, Briefen und Kurzgeschichten. Sie erzählen vom Rausch Berlins in den Zwanziger Jahren und sie beschreiben die Liebe, die Kästner zeitlebens mit seiner Mutter verband.

Erich Kästner ist einer der wichtigsten Chronisten des vergangenen Jahrhunderts, ein humorvoller Beobachter und scharfzüngiger Mahner von nicht bremsbarer Aktualität. Der in den USA geborene und nahe Stuttgart lebende Walter Sittler debütierte 1981 am Mannheimer Nationaltheater. Mit seinem ersten Soloprogramm „Als ich ein kleiner Junge war“ gastierte der beliebte Schauspieler auch im Stadttheater Lippstadt. Einem größeren Publikum wurde er durch das Fernsehen bekannt. Die Presse urteilt über „Prost, Onkel Erich“: „Sittler verkörpert mit Bravour, mit wacher Gelassenheit Kästners Mischung aus Humor, Schärfe und Melacholie“ (Der Tagesspiegel); „Mit bemerkenswerter Leichtigkeit schlüpft er in die Rolle Kästners…“ (Kölnische Rundschau); „…vom Publikum bejubeltes Theatererlebnis“ (Stuttgarter Nachrichten); „Perfekt wie sein maßgeschneiderter Anzug passen Programm und Rolle“ (Hamburger Morgenpost).

Karten sind in der Kulturinformation Lippstadt im Rathaus, Tel. (0 29 41) 5 85 11 und, soweit noch vorhanden, an der Abendkasse erhältlich.

 

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