Landesprogramm Kultur und Schule

Landesprogramm Kultur und Schule

4. März 2020 Aus Von Anne Gorski

Initiative

  • geht von Künstlerin/Künstler oder der Schule aus. Wer auf wen zugeht, ist gleich. Eine Dauerförderung bzw. Fortsetzungsmaßnahme an einer Schule mit gleichem Künstler ist nicht vorgesehen.

Künstlerinnen und Künstler

  • müssen eine professionelle Qualifikation und  Erfahrung in der Durchführung von künstlerischen Projekten mit Kindern nachweisen
  • an Qualifizierungsmaßnahmen im Rahmen des Programms teilnehmen (beim Ersteinsatz obligatorisch).

Projekte

  • starten unmittelbar mit Beginn des Schuljahres und finden in der Regel in 40 Einheiten à 90 Minuten verteilt über das ganze Schuljahr statt. Projekte mit vergleichbarem zeitlichem Gesamtumfang können zusammengefasst und als Blockprojekt durchgeführt werden. Zusätzlich werden 5 Einheiten à 90 Minuten als Vor- und Nachbearbeitungszeit berücksichtigt.
  • sind außerhalb des regulären Unterrichts oder im Offenen Ganztag durchzuführen. Die Schülerinnen und Schüler sollen sich freiwillig für eine Teilnahme entscheiden können. Empfohlen wird eine Gruppengröße von in der Regel zwölf bis 25 Teilnehmenden je Projekt.
  • sollen innovativ aber nicht zwingend ergebnisorientiert ausgerichtet sein und vorrangig die kreative Bildung der Schülerinnen und Schüler fördern.

Honorar

  • beträgt 27,50 € pro 45 Minuten
  • wird von der Schule oder dem Schulträger an den Künstler/die Künstlerin ausgezahlt.

Gesamtkosten

  • Ein Projekt kostet 3.375,00 €. Die Kosten bestehen aus Honoraren (45 Einheiten à 90 Min. = 2.475,00 €) und Sachkosten (Material, Reisekosten: 900,00 €).
  • Ausgaben für eine Projektpräsentation oder Abschlussveranstaltung sind in den Sachkosten enthalten.
  • Insgesamt also 3.375,00 € zuwendungsfähige Gesamtausgaben pro Projekt.

Eigenanteil

  • 2.700,00 € (80%) werden als Festbetrag aus Sondermitteln des Landes bezahlt. Es bleibt dem Schulträger ein Eigenanteil von 675,00 € (20%). Dieser kann bis zu 337,50 € auch unbar als geldwerte Leistung erbracht werden. Mit den Antragsunterlagen ist eine vom Kämmerer unterschriebene Erklärung des Schulträgers einzureichen, dass die Bereitstellung des Eigenanteils gesichert ist.

Anträge

  • stellt die Schule in Abstimmung mit dem künstlerischen Partner. Die Künstlerinnen/ Künstler unterschreiben mit.  Schulen können auch mehrere Anträge stellen und mit anderen Schulen kooperieren.

Antragsformulare

  • stehen zum Download unter der Rubrik „Materialien und Anträge/ Projektdatenblatt“ auf der Seite www.kultur-und-schule.de. Handgeschriebene Anträge sind unzulässig und werden nicht angenommen.
  • sind über den Schulträger bis zum 31.03.2020 in sechsfacher Ausfertigung abzugeben beim

Entscheidungen

  • über Genehmigung oder Ablehnung von Projektanträgen trifft eine Jury. Die Entscheidungskriterien sind landesweit identisch und durch das Land definiert.  werden nach der Bewilligung der Projektmittel durch das Land bekannt gegeben.

Informationen

  • wie Förderrichtlinie, Runderlass, Projektideen, Künstlerpool, Leitfaden und Checklisten für die Umsetzung etc. unter

www.kultur-und-schule.de

Dieses Werbeblatt gilt gemäß der aktuellen Förderrichtlinie und dem Erlass vom 04. Februar 2020.

Projektkoordination für den Kreis Soest: Dominik Vetter Kreis Soest Schulangelegenheiten Schulaufsicht, Medien, Kultur und Sport

Hoher Weg 1 – 3 . 59494 Soest Telefon: 02921 30-2391 Telefax: 02921 30-2494 E-Mail: dominik.vetter@kreis-soest.de Internet: www.kreis-soest.de