Im Stadtmuseum entdeckt

„Lippstadt“ – Ansicht von Norden auf einer Tasse Unter dem Boden in Sepia „Gotha“, um1830-34 Porzellan, bemalt und vergoldet, 11,6 cm
„Lippstadt“ – Ansicht von Norden auf einer Tasse
Unter dem Boden in Sepia „Gotha“, um1830-34
Porzellan, bemalt und vergoldet, 11,6 cm

Die einzige bislang bekannte Ansicht Lippstadts auf Biedermeier-Porzellan befindet sich auf dieser Tasse. Auf dem rechteckigen Bildfeld mit der Ortsangabe unterhalb der Goldrahmung finden sich hinter dem dominierenden Ladekran alle Gebäude weltlicher und geistlicher Macht.

Zu der bekannten mit Gouache gezeichneten Lippstadt-Ansicht finden sich einige markante Unterschiede! Der Porzellanmaler muss vor Ort gezeichnet oder eine zweite Vorlage gehabt haben!

Die 1757/58 gegründete Porzellanmanufaktur Gotha in Thüringen hatte ihre Blütezeit im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert. Im Biedermeier war sie für ihr Andenkenporzellan mit Vedutenmalerei thüringischer, aber auch weiter entfernter Gegenden bekannt. Die kursiv geschriebene Marke „Gotha“, seit 1802 eingeführt, wurde nach 1834 durch eine Stempelmarke ersetzt.

Quelle: Bildführer, Städtisches Heimatmuseum Lippstadt, Ulrich Becker

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