Im Stadtmuseum entdeckt

Honigbienen sind Wildtiere, die von Natur aus keine menschliche Betreuung brauchen. Sie bevorzugen zum Errichten ihrer Wabenbauten Hohlräume in Bäumen. Wachs und Honig werden seit tausenden von Jahren vom Menschen genutzt, indem sie die Behausungen der Bienen aufspürten und ausbeuteten.

Die Nutzung eigens für Bienen hergestellter Behausungen in Form von sogenannten Beuten (Behausung)  und Stülpern (Bienenwohnung, ein aus Stroh geflochtener Korb) war regional sehr unterschiedlich. Aus der römischen und griechischen Geschichte sind Keramikgefäße bekannt, die als Bienenstöcke dienten. Auch aus dem Alten Ägypten gibt es Bildbeschreibungen der Honigentnahme. Seit der Antike kannte man schon die medizinische Bedeutung der Bienenprodukte. Aus dem Gebiet des heutigen Deutschlands weisen archäologische Ausgrabungen Zeugnisse der Bienenhaltung schon um 500 v. Chr. nach. Aus dem frühen Mittelalter sind zahlreiche bienengesetzliche Regelungen überliefert. Kontinentaleuropäisch entwickelte sich die Imkerei in zwei Bereiche, in die Waldimkerei (Zeidlerei) und die Korbimkerei. Ab dem 14. Jahrhundert gab es in Deutschland die ersten Imkerzünfte. Das Berufsimkertum ging im 16. Jahrhundert von der Lüneburger Heide aus. Mit der Wende zum 19. Jahrhundert kann der Beginn der modernen Imkerei ausgemacht werden und die Waldimkerei verschwandt völlig.

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