Frauenwahlrecht 1919 bis 2019 – Arbeitskreis Frauengeschichte sucht Fotos

Frauenwahlrecht 1919 bis 2019 – Arbeitskreis Frauengeschichte sucht Fotos

13. Dezember 2019 Aus Von Anne Gorski

Für die Veröffentlichung des Arbeitskreises Frauengeschichte zum Thema „100 Jahre Frauenwahlrecht, 1919 bis 2019“ werden noch Fotos von einigen Frauen gesucht, die 1919 für den Lippstädter Stadtrat (Stadtverordnetenversammlung) kandidierten. Es handelt sich dabei um:

  • Helene Dreesbeimdieke, geborene Sommerkamp und Tochter von Metzgermeister Johannes Sommerkamp
  • Klara Holle, Ehefrau des städtischen Musikdirektors Karl Holle
  • Sophie Maas, Lehrerin, verstorben 1975, Tochter von Friedrich Maas, wohnhaft Brüderstraße 6
  • Augusta Modersohn, Tochter von Christian Modersohn, damals wohnhaft Südertor 15
  • Pauline Schmidt, Kandidatin für die SPD und damals wohnhaft in der Blumenstraße 4
  • Helene Venema, Ehefrau von Johannes Venema (Lehrer am Ostendorf), in vielen Vereinen aktiv zum Beispiel beim SkF.

„Bei der Beschäftigung mit dem Thema hat sich herausgestellt, dass ältere Lippstädterinnen und Lippstädter die eine oder andere Kandidatin tatsächlich noch persönlich gekannt haben. Deshalb hoffen wir, dass es vielleicht in privaten Fotosammlungen noch Bilder der genannten Frauen gibt“, erklärt Dr. Claudia Becker, Leiterin des Stadtarchivs.

„Vielleicht kann uns jemand auch einen Tipp geben, an wen wir uns wenden können“, ergänzt Daniela Franken, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lippstadt. Für die Veröffentlichung wäre „schön, wenn alle elf Pionierinnen politischen Engagements mit Bild vorgestellt werden könnten“, heißt es aus dem Arbeitskreis.

Lippstädter, die ein Foto der genannten Frauen zur Verfügung stellen oder Hinweise liefern können, wo ein solches sich eventuell finden lässt, können sich an das Stadtarchiv unter der Telefonnummer 02941/980262 oder per E-Mail an stadtarchiv@­stadt-lippstadt.de wenden.