Details zu den Wirtschaftshilfen für den Monat November

9. November 2020 Aus Von Anna-Sophie Renning

Neue Informationen vom Bundeswirtschafts- und Bundesfinanzministerium

Den direkt von temporären Schließungen im November erfassten Unternehmen, Betrieben, Selbständigen, Vereinen und Einrichtungen wird eine außerordentliche Wirtschaftshilfe gewährt, die bis zu 75 Prozent des Umsatzes des Vorjahresmonats erfassen soll. Soloselbständige können als Bezugsrahmen für den Umsatz auch den durchschnittlichen Vorjahresumsatz 2019 zugrunde legen. Außerdem: Wenn im November 2020 trotz der grundsätzlichen Schließung Umsätze erzielt werden, so werden diese bis zu einer Höhe von 25 Prozent des Vergleichsumsatzes nicht angerechnet. 

Die Antragstellung soll in den nächsten Wochen über die Überbrückungshilfe-Plattform erfolgen. Für Soloselbständige, die nicht mehr als 5.000 Euro Förderung beantragen, entfällt die Pflicht zur Antragstellung über einen prüfenden Dritten.

Mehr Informationen beim Bundeswirtschaftsministerium

Aktuelle Statements & Positionierungen Verlautbarungen zu den verschärften Schutzmaßnahmen im November

Der Bundesverband Freie Darstellende Künste fordert in einer gemeinsamen Presseerklärung mit dem Aktionsbündnis Darstellende Künste eine schnelle Unterstützung von Soloselbständigen und Kunstschaffenden.

Auch der Kulturrat NRW, dem das NRW Landesbüro angehört, betont, dass die zugesagte materielle Hilfe nach der Totalschließung nun schnell und wirksam erfolgen muss.

Die ASSITEJ fordert die Öffnung von Kinderkultureinrichtungen: „Die Rechte und Interessen von Kindern und Jugendlichen müssen in den aktuellen Debatten zur Eindämmung der Corona-Pandemie eine zentrale Rolle spielen.“

Die Allianz der Freien Künste, der auch der Bundesverband Freie Darstellende Künste angehört, fordert die Bundesregierung eindringlich auf, mit den neuen Wirtschaftshilfen auch Soloselbstständigen und kleinen Unternehmen direkt und unbürokratisch Hilfen zu eröffnen.

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW kündigte an, eine gemeinsame Arbeitsgruppe einzusetzen, die Pläne für die Wiedereröffnung der Kultureinrichtungen erarbeiten soll.