Das Lippstädter „Wort am Sonntag“ im April

Alfred Kornemann lädt am 03. April 2016 um 11 Uhr in das Stadtmuseum ein. Als weiterer Teil der Reihe „Wort am Sonntag“ präsentiert er Dichtungen der Anette Droste-Hülshoff. Zur Pressemittelung hier

„Wort am Sonntag“ im April
Alfred Kornemann liest Annette von Droste-Hülshoff

Lippstadt. In der Reihe „Wort am Sonntag“ liest Alfred Kornemann am 3. April um 11 Uhr im Stadtmuseum aus Annette von Droste-Hülshoffs „Bilder aus Westfalen“.
Die 1797 auf Schloß Hülshoff bei Münster geborene Annette von Droste-Hülshoff galt schon bei ihren Zeitgenossen als „Deutschlands größte Dichterin“. Sie wuchs in der katholisch-konservativen Welt des westfälischen Landadels auf, genoss Privaterziehung und begann schon früh zu komponieren und zu schreiben. Mehrere Jahre verbringt sie auf Schloß Meersburg, wo sie auch die Veröffentlichung ihres bis heute wohl bekanntesten Werkes, der Novelle „Die Judenbuche“, erlebt. Zuvor waren schon Sammlungen ihrer Gedichte erschienen.

Auf Reisen ist sie oft zwischen dem Münsterland und dem Schloß am Bodensee. Diese Reisen schlagen sich nieder in der weniger bekannten, aber besonders reizvollen Sammlung „Bilder aus Westfalen“. Darin beschreibt die Dichterin mit liebevoll-scharfem Blick die jeweiligen Besonderheiten von Menschen und Landschaften, ob im Sauerland, dem Münsterland oder dem Paderborner Land. Sie erfasst die ihr begegnenden Eigenheiten mit dem Humor, der die feinsinnig beobachtenden biedermeierlichen Dichter auszeichnet.
Termin: Sonntag, 3. April 2016, 11 Uhr
Ort: Stadtmuseum Lippstadt, Rathausstraße 13
Eintritt frei
Veranstalter: Kunst- und Vortragsing Lippstadt

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