Im Stadtmuseum entdeckt

Bleichlöffel mit Monogramm "H.E.". Der Stiel hat einen dreieckig abgerundeten Querschnitt, der Löffel ist kistenartig vertieft und wird zum Ende hin breiter. Farbige Fassung, Stiel und Außenseite dunkelgrün. Innenseite der Kelle ziegelrot.
Bleichlöffel – Der Stiel hat einen dreieckig abgerundeten Querschnitt, der Löffel ist kistenartig vertieft und wird zum Ende hin breiter. Farbige Fassung, Stiel und Außenseite dunkelgrün. Innenseite der Kelle ziegelrot.

Das Splenterholz oder auch der Bleichlöffel in der Museumsküche im Erdgeschoss des Hauses, erinnert an die mühevolle Zeit des Wäschewaschens, ohne technische Hilfsmittel.

Mit dieser hölzernen Kelle, wurde das auf dem Rasen ausgelegte

Am Übergang vom Stiel zur Kelle eingeritztes Monogramm "H.E."
Am Übergang vom Stiel zur Kelle eingeritztes Monogramm „H.E.“

Leinen zum Bleichen mit Wasser bespritzt. Hier in Lippstadt war das seinerzeit z. B. an der Burgstraße auf dem Rasenstreifen entlang der Lippe möglich.

Der Begriff splentern bedeutet so viel wie spritzen, schütten, meist als versplentern, rumsplentern, voll-splentern.

Geh ma noch ne Kanne Wasser holn, aber versplenter nich wieder allet aum Weech.“ – „Könnder ma aufhörn, hier so rumzusplentern, wir müssen mittat Wasser sparsam sein.“

Spläntern ist eigentlich ein eher seltenes Mundartwort aus dem Bergischen Land (und auch vom Niederrhein), das sich überraschender Weise im Ruhrdeutschen gehalten hat.

Splenterholz / Bleichlöffel
Splenterholz / Bleichlöffel zum Bespritzen von Wäsche auf Bleichen

 

 

 

 

 

 

 

 

Bleiben Sie neugierig!

Wir sehen uns,

Ihr

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