Im Stadtmuseum entdeckt

Porzellantasse mit Untertasse; bemalt mit Muffelfarben in Camaieu-Malerei in braun; Vergoldung, teils radiert
Porzellantasse mit Untertasse; bemalt mit Muffelfarben in Camaieu-Malerei in braun; Vergoldung, teils radiert

Die Tasse hat einen gekehlten Fuß, eine glockenförmige Wandung und einen Wulsthenkel mit Perlstab auf der Außenseite in Volute auf der Lippe aufliegend; auf der Vorderseite befindet sich ein hochovales, goldgerahmtes Bild mit dem Porträt eines Mannes im Empirekostüm der Zeit um 1805-1810.
Hier abgebildet ist Andreas Romberg (1767-1821); ein deutscher Violinvirtuose, Komponist und Dirigent.
Zu Beginn des 19. Jh. wurden seine Kompositionen auf eine Stufe mit denen Haydns, Mozarts und Beethovens gestellt; nach seinem Tod verblasste sein Ruhm indes schnell.
Einzig seine Vertonung von Friedrich Schillers Ballade „Das Lied von der Glocke“ (1808) erfreute sich bis in die ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts hinein großer Beliebtheit. Wie die Musik einiger anderer Zeitgenossen Mozarts und Beethovens erleben Rombergs Werke seit den 1990er Jahren eine Renaissance, die sich auf dem Musikalien- wie dem Tonträgermarkt bemerkbar macht.

Bleiben Sie neugierig!
Wir sehen uns,

Ihr

                                                                 qrcode_Stadtmuseum
Rathausstraße 13
59555 Lippstadt
Tel.: 02941 980259
stadtmuseum@stadt-lippstadt.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.