Im Stadtmuseum entdeckt

Plakette des Bäckeramtes, mit Umschrift „SPRUTZE DES BECKER AMPTES IN DER STADT LIPPE 1743“
Plakette des Bäckeramtes, mit Umschrift „SPRUTZE DES BECKER AMPTES IN DER STADT LIPPE 1743“ – Diese Plakette war als Eigentumsmarke an der Zunft gehörigen Feuerspritze angebracht.

„So wol aus der Lippe, als aus dem Geiselerflusse wird das fliessende Wasser in gemauerten Canälen fast durch alle Gassen der Stadt geleitet. Die Stadt hat eine Sprütze, und eine Holl. Saugpumpe. *
*(Die Holl. Saugpumpen, deren jede etwa 200 Gulden kostet, sind sehr bequem, in der Geschwindigkeit aus Teichen, Canälen, oder aus tiefen Brunnen Wasser zu ziehen. Dieses ergießt sich in einen Sack, deren Schlange von Segeltuch unten an die Sprütze eingeschroben wird. Eine solche Pumpe bringt mehr Wasser als das Druckwerk der Sprütze weiter fortschaffen kann, folglich können viele Feuereymer ersparet werden.)

Plakette des Bäckeramtes, mit Umschrift: „SIGEL DES LÖBLICHEN HANDWERCKS DER BECKER IN LIPPSTADT 1743“
Plakette des Bäckeramtes, mit Umschrift: „SIGEL DES LÖBLICHEN HANDWERCKS DER BECKER IN LIPPSTADT 1743“

Das Beckeramt und das Fleischhaueramt halten ebenfals von Amts wegen 2 Feuersprützen. Ueberhaupt befinden sich die Feueranstalten in dem besten Zustande. In diesem Jahrhundert ist zwar selten Feuer ausgebrochen, so oft es aber geschah, bleib es nur bey einer Wohnung.
Die Stadt stehet seit einigen Jahren in der Hochfürstl. Lippischen Brand-Assecurations-Casse.

 

 

 

Quelle: Neues westfphälisches Magazin zur Geographie, Historie und Statistik, Band 1, Heft 1-4, 1789 – aus „Beschreibung der Stadt Lippstadt – Feueranstalten“

 

Bleiben Sie neugierig!
Wir sehen uns,

Ihr

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