IMT – Internationaler Museumstag

Das Stadtmuseum Lippstadt plant für den Internationalen Museumstag am 13. Mai 2018 folgendes Programm: Um 14 Uhr wird eine Führung angeboten, die das Gebäude in der Rathausstraße erkundet und über geplante Schritte der Sanierung informiert. (Leitung: Dr. Christine Schönebeck) Um 16 Uhr wird die Ausstellung „Geheimnisvolles Lippstadt“ mit Fotografien von Liza Vicol Günther im Vier-Jahreszeiten-Saal eröffnet. Sie zeigt versteckte Orte und ungewöhnliche Ansichten in und um Lippstadt und vermittelt geheimnisvolle Stimmungen, die verzaubern. (Ausstellungsdauer 13. bis 27. Mai 2018) Der Eintritt ist frei. Das Museum […]

Im Stadtmuseum entdeckt

In früheren Jahrhunderten  wurden vor allen Dingen zu Neujahr Glückwünsche versandt oder persönlich überreicht. Und dies nicht nur von Erwachsenen sondern durchaus auch durch Kinder. Seit dem Zeitalter der Aufklärung mussten die Kinder üben, für Paten, Lehrer und andere nahestehenden Menschen Glückwünsche zu schreiben. Dies konnten sie z.B. anhand dieses Kinderbuches „Die besten Neujahrs- und Weihnachtswünsche für kleine und größere Kinder“ lernen. Unser vorgestelltes Exemplar ist in der 28. Auflage erschienen. Auf dem Titel befindet sich allerdings der Weihnachtsmann. Seine Darstellung ist noch inspiriert von […]

500 Jahre Reformation – Ausstellung in der Galerie im Rathaus

Die Ausstellungsvorbereitungen für die kommende Ausstellung „500 Jahre Reformation in Lippstadt“ in der Galerie im Rathaus laufen auf Hochtouren. Aus den umfangreichen, geschichtsträchtigen Exponaten kann Frau Dr. Christine Schönebeck aus dem „Vollen“ schöpfen. Das Stadtmuseum Lippstadt birgt in seinem Depot viele Schätze und so kann auch diese Ausstellung bis auf wenige Leihgaben mit Exponaten aus dem Bestand des Stadtmuseums bestückt werden.   Bleiben Sie neugierig! Wir sehen uns, Ihr Rathausstraße 13 59555 Lippstadt Tel.: 02941 980259 stadtmuseum@stadt-lippstadt.de

Stadtgeschichte zum Anfassen – Fotoworkshop

Eine neue Veranstaltung im Stadtmuseum Lippstadt richtet sich an alle Fotofreunde: „Stadtgeschichte zum Anfassen – experimentelle Bilddokumentation“ Der Förderverein des Stadtmuseums hat für diesen fotografischen Rundgang Erwin Speich gewinnen können. An zwei Samstagvormittagen startet dieser Workshop: 11. Februar, 9.30 – 16.30 Uhr und 4. März, ebenfalls 9.30 Uhr – 16.30 Uhr. Da die Plätze begrenzt sind, wird um Anmeldung gebeten: Tel.: 02941 60894, Wilhelm Börskens Tel.: 02941 57774, Erwin Speich   Bleiben Sie neugierig! Wir sehen uns, Ihr                                                                  Rathausstraße […]

Verflixt: Das Weihnachtsgeschenk ist verschwunden

Geschenke gehören zu Weihnachten dazu, aber was passiert, wenn das Geschenk auf einmal gestohlen wird? Mit dem Kasperle-Stück „Das gestohlene Weihnachtsgeschenk gastierte Uwe Natus am vergangenen Samstag mit seinem Puppentheater im Stadtmuseum. Uwe Natus, der zu den besten Puppenspielern Deutschlands gehört, machte mit diesem Weihnachtsvergnügen Kindern und Erwachsenen Freude und stimmte auf den Heiligen Abend ein. Er spielte vor einem voll besetzten Magister-Justinus-Saal und verstand es hervorragend auf seine begeisterten kleinen Zuschauer einzugehen.       Bleiben Sie neugierig! Wir sehen uns,   Ihr   […]

Occhi – Jogging für die Hände

Eine alte Handarbeitstechnik ist Occhi, auch Schiffchenarbeit, Schiffchenspitze oder Frivolité genannt. Das Wort stammt aus dem italienischen und bedeutet „Augen“. Hier werden mittels eines auf Schiffchen aufgewickelten Fadens Spitzen hergestellt, die wie kleine Augen aussehen. Im Mittelalter kam diese Technik wohl aus dem Orient nach Europa. Wohl kannte man diese Spitzen-Handarbeit unter anderem Namen. Das eigentliche Occhi, so wie es heute bekannt ist, entwickelte sich erst im Laufe des 19. Jahrhunderts. Diese aufwändige Handarbeitstechnik war ein vornehmer Zeitvertreib der Damen der oberen Schichten. Das Arbeitsergebnis […]

Kleine Symbole des Glücks – prachtvolle Koestel-Engel

In den kargen Jahren nach dem 2. Weltkrieg, sehnten sich die Menschen trotz oder gerade bei Rohstoffknappheit und Geldmangel nach etwas Glanz in ihrem Heim. Die Künstlerin Amy Friedel kam in den Nachkriegsjahren aus dem zerbombten Dresden nach Isny (heilklimatischer Kurort im württembergischen Allgäu). Sie bastelte die ersten Engel aus einfachen Materialien, mit Geschenkpapier und Wachs (für Kopf und Hände). Oft tauschte sie in dieser Zeit ihre kleinen Kunstwerke gegen Brot und Milch. Und so „flatterten“ immer mehr von ihr geschaffene Engel in die nahe […]

Objekt des Monats Dezember

 Die Franziska – Eine fränkische Streitaxt (530-565 n. Chr.) Als Franziska wird eine Waffe bezeichnet, die im Unterschied zum Beil einen Schäftungswinkel von deutlich mehr als 90° aufweist. So sind moderne Handwerksbeile beispielsweise in einem rechten Winkel oder sogar in einem leicht spitz zulaufenden Winkel zur Schneide geschäftet. Aus dieser Schäftungsart ergibt sich eine optimale Kraftentwicklung beim Hieb. Jedoch ist davon auszugehen, dass Franzisken nicht (nur) als Hiebwaffen eingesetzt wurden, sondern vor allem als Wurfwaffen benutzt wurden, woraus sich der größere Schäftungswinkel von bis zu […]

Lesung im Stadtmuseum mit Uwe Natus

Weihnachtsgedichte und weihnachtliche Geschichten – Der preisgekrönte Schriftsteller Uwe Natus liest und erzählt Gedichte und Geschichten aus seinen Büchern. Humorvolles und Besinnliches zur Adventszeit stehen im Mittelpunkt seiner Lesung. Die Lesung im Stadtmuseum findet am Sonntag, dem 20. November, um 11 Uhr, statt. Uwe Natus steht im Anschluss für Gespräche zur Verfügung.   Bleiben Sie neugierig! Wir sehen uns, Ihr                                                                 Rathausstraße 13 59555 Lippstadt Tel.: 02941 980259 stadtmuseum@stadt-lippstadt.de   Startseite Stadt Lippstadt Startseite Heimatbund Lippstadt Startseite Deutsche Museen Kunst- und […]

Im Stadtmuseum entdeckt

Das Klopfbrett oder auch Bleuel ist ein Schlagholz (Schlägel) zum Wäschewaschen. Es wurde bis zur Erfindung der Waschmaschine verwendet. Der Wäschebleuel besteht aus einem einfachen Holzbrett mit einer flachen, breiten Schlagfläche und einem Handgriff. Aufwändigere Schlägel wurden durch Schnitzereien verschönert. Das Wort Bleuel kommt von althochdeutschen plûwil oder bliuwil über mittelhochdeutsch bliuwel, bzw. als Verb bläuen, was „Klopfen“ oder „Schlagen“ bedeutet. Bis heute hat sich das Wort in den Ausdrücken „einbläuen“ und „verbläuen“ erhalten. Der Pleuel (Stange zur Kraftübertragung bei Maschinen) ist etymologisch vom Bleuel […]